
09.09.2007
Heute geht es noch ein Stück weiter Richtung Süden: Capbreton.
Die Strecke ist so kurz, dass die Kinder noch nicht einmal ihr
Hörbuch fertig gehört haben, bis wir am Stellplatz ankommen.
Der Platz ist randvoll und wir finden nur mit Mühe noch einen
Platz. Nach einer kleinen Stärkung werfen wir einen Blick auf den
Strand. In der Zwischenzeit wird es auf dem Stellplatz etwas leerer und
so stellen wir das Womo auf einen Platz mit Sandelgelegenheit um.
Nachdem das Womo gut steht packen wir
Fahrräder und den Anhänger aus und radeln - diesmal mit
beiden Kindern im Anhänger - in die Stadt. Auf der Fahrt kommen
wir an einem Trödelmarkt vorbei, bei dem ich eine DVD für das
Abendprogramm günstig erstehe: Per Anhalter durch die Galaxis (in englisch und französisch). Schließlich erreichen wir den Hafen und suchen uns ein Restaurant mit Ausblick auf die Hafeneinfahrt. Dort essen wir gut - wenn auch nicht ganz billig.
10.09.2007
Nach einem späten Frühstück geht es an den Strand. Eine
dank Ebbe trocken liegende Sandbank teilt für die Kinder eine Art
Teich ab. So ist das Wasser dort ruhig und relativ warm. Gegen Mittag
überspült die Flut die Sandbank und wir gehen zum Womo
zurück. Nach einem Imbiß schnappen wir uns wieder die
Räder und machen einen Ausflug zum Einkaufen zu einem Supermarkt
einkaufen.
Spätabends nutzt Susanne den Ausblick für ein Bild auf unserem 5 oder mehr Sterne Stellplatz ;-)
11.09.2007
Vormittags geht es nochmals an den Strand. Die Sandbank liegt wieder
trocken und so haben die Kinder wie am Vortag prima Bedingungen zum
Plantschen!
Gegen Mittag haben wir genug Sonne getankt und es geht zu einem
Imbiß zurück zum Womo. Leider heißt es jetzt auch
Abschied nehmen und wir fahren Richtung Osten. Meriel schläft
passend auch kurz nach der Abfahrt ein. Mit einer Unterbrechung kommen
wir bis nach Mazeres-sur-Salat.
Der Stellplatz liegt neben einem Wehr mit Fischtreppe. Das sorgt
für einen angenehm gleichmäßigen, rauschenden
Geräuschpegel, bei dem wir recht gut schlafen.
12.09.2007
Nach dem Aufstehen verewigt Susanne die Wasserstrudel am Wehr mit der
Kamera. Danach brechen wir zu einer langen Etappe auf, die uns bis zum Pont du Gard
in der Nähe von Nimes führt. Laut unserem Womo-Führer,
darf man auf dem kostenpflichtigen Parkplatz am Infozentrum
übernachten.
So suchen wir uns ein ruhiges Eck, machen noch einen Spaziergang und
essen dann zum Abend. Da kommt ein Wächter vorbei und weißt
uns darauf hin, dass das übernachten nicht erlaubt ist.
Glücklicherweise kann er uns einen nahe gelegenen Stellplatz
nennen. So zahlen wir die Tagespauschale von 5 € am Automaten um
nach wenigen Stunden wieder ausfahren zu können und fahren nach Remoulins. Grmpf!
In Remoulins ist der Platz eng und liegt an einer recht lauten
Straße. Aber wir sind so müde, dass schlafen trotzdem kein
Problem ist!