01.06.2006
Während
Susanne klar Schiff macht, gehe ich mit den Kindern sandeln. Dann
übernimmt Susanne die Sandelschicht ;-) und ich gehe das Womo ent-
und versorgen.
Schließlich fahren wir weiter gen Westen. Als Fahrziel haben wir
aus dem Reiseführer Ploubazlanec herausgesucht: Dort werden
Bootstouren angeboten! Wir kommen kurz vor der letzten Abfahrt an und
gehen ohne Imbiß an Bord. Wahrscheinlich deshalb sind die Kinder
von der Bootstour nur begrenzt begeistert, während wir Erwachsenen
die schöne, rote Küste geniessen.
Nach der Rückkehr im Hafen kehren wir ein und gehen dann wieder
zum Womo, welches Dank Nebensaison zusammen mit anderen Womos kostenlos
auf einem Parkplatz steht, der zu Saisonzeiten für Fahrzeuge
über 2 m Höhe gesperrt ist. So können wir mit den
Kindern um die Womos wuseln und am Strand Schnecken sammeln.
Trotz der frischen Luft schlafen die Kinder Abends nicht gleich ein - sondern Meriel muss reichlich ausprobieren wie die Lichter im Alkoven an und aus gehen ;-)
02.06.2006
Es
ist zwar etwas frisch - aber wir frühstücken draußen.
Danach fahren wir Richtung Süden und probieren mal die Option Routenplanung ohne Autobahn.
Der Navi hat mal wieder ein paar sehr schmale Straßen für
uns herausgesucht und scheint manchmal zu schmollen ;-) wenn wir mit
unserem Dicken nicht seiner Empfehlung folgen in eine Straße mit
Gewichtsbegrenzung bei 3,5 t rein zu fahren.
Die Strecke ist teilweise sehr einsam, so dass wir uns über jedes
auftauchende Auto oder andere Zeichen von Zivilisation freuen ;-)
In Guerlesquin legen wir eine Pause an einem Supermarkt ein. Die Stadt
sieht ganz nett aus, aber wir wollen wieder ans Meer! Ziel ist ein
Camping Cheque Platz in Fouesnant. Mangels genauer Adresse müssen
wir an einer Tankstelle um Hilfe fragen: Der Platz liegt (zwischen
vielen anderen) in Richtung Mousterlin.
Wir haben freie Platzwahl - aber nachdem wir mit viel Rangieren endlich
auf unserem Wunschplatz stehen müssen wir feststellen, dass unser
Stromkabel zu kurz ist 8-(
Also nochmal rangieren! Unser Dicker darf wirklich kein Stück
länger sein, um auf dem Platz klar zu kommen. Nach dem wir stehen
entschuldige ich mich beim Nachbarn für die schlechte Luft. Aber
der hat mehr Verständnis als erwartet und meint nur, er hätte
Tags zuvor genauso lange rangiert 8-)