22.05.2008
Iiiiiiih, der Regen hat uns nachts wieder eingeholt! Sanne und ich
duschen ausgiebig warm. Nach dem Frühstück wäscht Sanne die Wäsche
und ich kümmere mich um das benutzte Geschirr.
Im Vertrauen darauf, dass die dunklen Wolken nicht regnen werden,
hängen die drei Mädels die Wäsche draußen auf.



Da es aber doch zu regnen anfängt, holen wir die Wäsche schnell
ins Womo und verbringen den Nachmittag mit Kochen, Malen und Bodo Wartke
(vor allem mit dem Regenlied) und WiseGuys mitsingen. Nur kurz können Meriel und ich mit Schirm vor die
Tür, um einen Blick auf den Kiesstrand zu werfen.

23.05.2008
Morgens scheint kurz die Sonne am blauen Himmel – aber dann regnet es wie gewohnt.
Wir fahren nach Brest zum Stellplatz am Oceanopolis weiter. Da es hier trocken ist, packen wir zum ersten mal auf dieser Reise die Fahrräder aus. Erste Etappe
ist der ca. 400 m weite Weg zu einem netten Lokal in einem ehemaligen
Fischkutter für das Mittagessen.

Nach dem edlen Essen radeln wir weiter in die Stadt. Es tröpfelt bereits wieder und der Weg ist ziemlich
beschwerlich, denn die Strecke ist hügeliger als erwartet und der
von uns gewählte kleine Pfad zwingt uns an einer Stelle sogar
dazu, die Räder eine Treppe hoch zu wuchten. In der Stadt finden
wir per Navi die von mir im Bretagneführer herausgesuchte
Kunstausstellung. Aber es sieht uns zu sehr nach einem
„Insidertipp“ statt öffentlicher Ausstellung aus. So
trauen wir uns nicht herein und fahren lieber weiter Richtung Hafen.
Der lädt uns auch nicht zum Verweilen ein und wir fahren lieber
zum Womo zurück.

Dort gönnen Sanne und ich uns erst mal
einen Tee draußen und die Kids sitzen, in ihr Spiel vertieft, auf dem
Spielteppich vor der Womotür .
Danach kommen die Kinder mal wieder zeitig ins Bett. Die Nacht wird
leider unruhig, da der Wind die Takelage von abgestellten Booten zum
klappern bringt und es regnet und stürmt.

24.05.2008
Wir wachen bei Ekelwetter auf. Über ein Verzeichnis im Navi finden
wir den nächstgelegenen Hypermarché und steuern ihn an.
Dort werden die Vorräte aufgefüllt und und wir essen in einer
Pizzeria zu Mittag. Ein Blick in eine Zeitung verheißt über
ganz Frankreich schlechtes Wetter :-(
Da der Hypermarché
kostenloses Internet per WLAN bietet, forschen wir noch im
Internet herum. Aber das bringt uns auch kein freundlicheres Ergebnis. Da
unsere Verabredung mit Thierry erst am Donnerstag ist, brechen wir
Richtung Paris auf. Aber Paris ist uns zu weit, um es heute noch zu
erreichen. Daher sucht Susanne in der JüZi-Liste während der
Fahrt einen Stellplatz in der Nähere unserer Route. Wir werden in
Vire an einem zentralen Parkplatz fündig und stellen uns zu zwei
schon dort stehenden Womos.
Als Abendessen kocht Susanne Muscheln und serviert diese zusammen mit
Baguette und Kräuterbutter. Das schmeckt uns allen! Und ihre
Abendbeschäftigung wird das polieren der Muschelschalen.
